Richtlinien gegen Mobbing

„Gemeinsam statt einsam“

Wir alle – Schüler, Lehrer, Eltern – sind mitverantwortlich dafür, dass sich jeder an unserem Gymnasium wohlfühlt. Daher setzen wir uns entschieden gegen Mobbing ein.

„Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder
wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über einen
längeren Zeitraum den negativen Handlungen eines oder
mehrerer Schüler ausgesetzt ist.“ (Dan Olweus in „Gewalt in der Schule“)


Damit ist also nicht der alltägliche spontane Konflikt gemeint, sondern zu Mobbing zählen u.a. systematisches Ignorieren, Hänseln, Bedrohen (auch körperlicher Art), Ausgrenzen, Verbreiten von Gerüchten, Beschimpfen und Lächerlichmachen, Verstecken bzw. Entwenden von Gegenständen und Beleidigungen (auch im Internet oder durch SMS).

  1. Um Mobbing zu vermeiden, setzen sich Schüler und Lehrer für ein faires Miteinander ein. Wir achten die Würde unserer Mitmenschen in Wort und Tat durch respektvollen Umgang miteinander:
    • Wir beteiligen uns nicht an der Entstehung und Verbreitung von Gerüchten. Unser Grundsatz ist: Mit den Menschen reden, nicht über sie reden.
    • Wir filmen und fotografieren andere nur mit deren Einverständnis.
    • Wir leisten jedem Mitmenschen Beistand gegen Schikanen und stellen uns demonstrativ an seine Seite, auch wenn wir nicht in allem seine Meinung teilen.
    • Wir verpflichten uns, mit anderen gemeinsam gegen Mobbing und Psychoterror vorzugehen, wo wir diese beobachten.

    Wir handeln gemeinsam, statt einsam!

  2. Wir haben an unserer Schule eine Expertengruppe aus dem Lehrerkollegium gebildet, die als Unterstützer für die Schüler und Lehrer in den betroffenen Klassen und Kursen zur Verfügung steht. 
    • Wir nehmen alle Beobachtungen und Informationen ernst und leiten sie an die Klassen-/Stammkursleiter weiter.
    • Diese reagieren sofort, indem sie
      • Gespräche mit den Beteiligten führen,
      • die Fachlehrer der Klassen/Kurse informieren,
      • möglichst zeitnah zu einer Besprechung der Fachlehrer der Klasse bzw. des Kurses einladen, um das weitere Vorgehen zu koordinieren.
    • Zur Unterstützung der Klassen-/Stammkursleiter wird die Expertengruppe einbezogen. Im Bedarfsfall steht professionelle Hilfe von außen zur Verfügung.
    • Es werden konkrete Maßnahmen für den jeweiligen Einzelfall beschlossen und eingeleitet. Diese sind von allen Beteiligten umzusetzen.
    • Wer sich den mit allen Beteiligten vereinbarten Maßnahmen widersetzt, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese können bis zum Schulverweis führen.

Wir alle sind dazu aufgefordert, Zivilcourage zu zeigen, indem wir auch als Nichtbetroffene Mobbing aufdecken.

Die Schulleitung